Körperebenenmodell nach Ariane Willikonsky

Der Weg zum Erfolg beginnt immer zuerst bei uns selbst.

In unserem Kopf entsteht eine Idee, ein Plan oder eine Entscheidung. Wir schöpfen Energie, beginnen zu handeln,  vertreten sie nach außen aus dem Brustton der Überzeugung, reagieren flexibel und bleiben im besten Fall standhaft und bodenständig.

Bei bedeutenden Entscheidungen oder tragenden Plänen, ist es wichtig auch auf die Signale des Körpers zu achten. Er zeigt uns unsere Grenzen auf, gibt uns wichtige Entscheidungshinweise, z.B. über das so genannte Bauchgefühl, oder unterstützt uns in Form der Körpersprache bei wichtigen Verhandlungen und Gesprächen.

Wer seinen Körper gut kennt und dessen Signale versteht, kann Überlastungen rechtzeitig erkennen, bessere Entscheidungen treffen und mit weniger Kraftaufwand Ziele erreichen bzw. den Erfolg stabilisieren.

Eine Hilfe zur Erkennung der „inneren Körpersprache“ ist das Körperebenenmodell von Ariane Willikonsky.

Kopfebene: Ist der Kopf klar und frei, ist es Zeit Pläne zu schmieden und Ideen zu spinnen. Bei Druck und Spannungsschmerzen sollte man das lieber auf die lange Bank schieben.

Halsebene: Wenn beim Gedanken an die Idee oder das Ereignis eine Enge im Hals oder gar Schluckbeschwerden auftreten, zeigt das eine Überlastung auf. Wir brauchen eine Pause oder sollten einen Gang zurückschalten.

Brustebene: Wenn wir Jemandem von unserer Idee, dem Plan erzählen, sollte die Stimme voll und eher tief klingen. Es ist der „Brustton der Überzeugung“ der zeigt, dass wir mit Haut und Haar hinter dem stehen was wir sagen.

Das Zwerchfell trennt den Brustraum vom Bauchraum. Es reguliert die Atmung und ist ein Energiebarometer. Ist es aktiv, ist unsere Atmung tief, die Stimme kraftvoll, wir fühlen uns energiereich. Wir können es mit Übungen, z.B. kräftig „ksch“ artikulieren, aber auch aktivieren und so mehr Energie für unser Vorhaben gewinnen.

Handlungsebene: Eine Idee ist nur dann gut, wenn man Sie tatkräftig im wahrsten Sinne des Wortes „in die Hand“ nimmt.

Beinebene: Flexibel zu reagieren, heißt auch einmal Rückschläge hinzunehmen und unerschrocken noch einmal zurück zu laufen um erneut den Sprung über das Hindernis zu wagen. Bei Ideenflauten oder Trägheit, hilft es zu laufen, idealerweise an der frischen Luft. Es helfen aber auch ein paar Kniebeugen am offenen Fenster.

Fußebene: Ein stabiler Stand mit beiden Fußsohlen fest auf dem Boden, hilft uns auch unsere Ideen standhaft zu vertreten und unseren Standpunkt klar zu stellen. Stellen Sie sich vor sie wären wie ein Baum tief in der Erde verwurzelt.

Die Beschäftigung mit den Signalen des eigenen Körpers ist nicht nur eine wertvolle Unterstützung bei großen Plänen oder der Umsetzung wichtiger Entscheidungen/ Ideen. Nehmen Sie sich auch im Alltag möglichst täglich Zeit für „ein Gespräch“ mit sich selbst. Und Sie werden erstaunt darüber sein, was Sie sich zu sagen haben.